Kinderzuschlag Kindergeld

Neu: Kinderzuschlag (Hartz IV)

Gute Nachrichten für Eltern mit geringem Einkommen:
Ab dem 01.01.2005 gibt es den im Rahmen von Hartz IV neu eingeführten Kinderzuschlag. Dieser beträgt monatlich bis zu max. 140 Euro pro Kind (abhängig von den Einkünften der Eltern). Das eigentliche Kindergeld wird hinzugerechnet. In Einzelfällen kann dies fast zu einer Verdoppelung der Leistungen für Kinder führen.
Nutzen Sie den Elterngeldrechner zur Berechnung Ihrer Ansprüche.

Anträge bekommen Sie bei den Familienkassen (Bundesagentur für Arbeit).
Ausführliche Informationen bietet die Broschüre "A-Z zum Kinderzuschlag" oder ein Merkblatt vom Bundesministerium für Familie (www.bmfsfj.de).
Anträge zum Downloaden gibt es unter www.kinderzuschlag.de.


Sofern ein Anspruch besteht, sind diese Leistungen bei der Unterhaltsberechnung entsprechend zu berücksichtigen.


Weitere Informationen:
http://www.sozialleistungen.info/sozial-leistungen/kinderzuschlag.html

Informationen des Bundesministerium der Justiz

Auf den Webseiten des Bundesministeriums der Justiz können Sie
(im Bereich Service > Ratgeber) folgende Broschüren (zum Download) bestellen:

* Betreuungsrecht - Mit ausführlichen Informationen zur Vorsorgevollmacht
Eine Broschüre über die Grundzüge des Betreuungsrechts und Informationen zur Vorsorgevollmacht.
Das Betreuungsrecht regelt, wie und in welchem Umfang für eine hilfsbedürftige Person vom Gericht eine Betreuerin oder ein Betreuer bestellt wird.

* Das Eherecht - Information zum Ehe- und Ehescheidungsrecht, Güterrecht und Versorgungsausgleich.
In der Broschüre finden Sie Informationen zu Rechtsfragen der ehelichen Lebensgemeinschaft, zu Fragen im Zusammenhang mit vorübergehendem oder dauerndem Getrenntleben der Eheleute und Darstellungen des Scheidungs- und Scheidungsfolgenrechts. Ein weiteres Kapitel ist dem Gerichtverfahren im Falle der Scheidung gewidmet. Die Broschüre beschäftigt sich des Weiteren mit den Besonderheiten des Ehe- und Familienrechts in den neuen Bundesländern.

* Das neue Kindschaftsrecht - Fragen und Antworten zum Abstammungsrecht, zum Recht der elterlichen Sorge, zum Umgangsrecht, zum Namensrecht und zu den Neuregelungen in gerichtlichen Verfahren.
Am 1. Juli 1998 sind die Neuregelungen des Gesetzes zur Reform des Kindschaftsrechts in Kraft getreten. Die Reform betrifft das Abstammungsrecht, das Sorge- und Unterhaltsrecht, das Namensrecht und das Adoptionsrecht sowie das mit den vorgenannten Bereichen in Zusammenhang stehende Recht des gerichtlichen Verfahrens. Anhand von Fragen und Antworten werden Ihnen die Neuregelungen erläutert. Auch auf „Altfälle“ wird kurz eingegangen.


* Erben und Vererben - Eine Information über das Erbrecht.
Die Information zum Erbrecht unterrichtet Sie über die für die gesetzliche Erbfolge geltenden Regelungen.
Sie finden in der Broschüre Informationen zu Testatmenten und zum Erbvertrag. Ein Kapitel geht auf die wichtigsten Punkte ein, die bei einem Todesfall zu beachten sind. Auch finden Sie Ausführungen zum Erbrecht in den neuen Bundesländern und zur Erbschaftssteuer.

* Pfändungsfreigrenzen - Tabellarische Übersicht über die pfändbaren Beträge, die seit dem 1.1.2002 gelten.
Die Bundesministerin der Justiz hat im Bundesgesetzblatt 2003 Teil I Nr. 8 vom 27. Februar 2003 nach § 850c Abs. 2a Satz 2 der Zivilprozessordnung bekannt gemacht, dass die unpfändbaren Beträge bis zum 30. Juni 2005 unverändert bleiben. Den Wortlaut der Bekanntmachung finden Sie im Bundesgesetzblatt im Internet unter http://www.bundesanzeiger.de (nur-Leseversion kostenlos).
Gemeinsam leben - Eine Information für Paare, die ohne Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft zusammenleben. Die Information „Gemeinsam leben“ wendet sich an Menschen, die eine Lebensgemeinschaft ohne umfassende rechtliche Bindung führen. Die Information enthält Ausführungen zu vertraglichen Regelungen, zur „gemeinsamen“ Wohnung, zur Frage der Mitarbeit im Geschäft des Partners oder der Partnerin, zu Unterhaltsansprüchen, zum Erbrecht, zu Sozialleistungen und Steuern sowie zu rechtlichen Fragen der Trennung.

* Prozesskostenhilfe - Eine aktuelle Broschüre finden Sie hier.



Hinweis:
Bei den oben genannten Broschüren handelt es sich um Informationen, welche Ihnen die Bundesregierung (bzw. das BMJ) kostenfrei zur Verfügung stellt. Ich stelle Ihnen nur den "Hinweis" auf die kostenlosen Broschüren zur Verfügung. Für die inhaltliche Qualität, die Aktualität und eine tendenzfreie Darstellung ist allein der jeweilige Herausgeber verantwortlich.
Allerdings bestehen über juristische Informationen manchmal unterschiedliche Meinungen; zudem können sich Rechtsprechung und Gesetzgebung schnell ändern. Deshalb kann ich keine Verantwortung / Haftung für Schäden übernehmen, die durch den Gebrauch dieser Site oder durch das Vertrauen auf darin enthaltene Angaben entstehen. Soweit ich mit Links auf Informationen Dritter verweisen, vermittele ich lediglich den Zugang zu den entsprechenden Seiten und mache mir den Inhalt deshalb nicht zu eigen. Für externe Inhalte, auf ich hinweise, bin ich nicht verantwortlich!

Heike-Maria Bretschneider,

Rechtsanwältin.



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